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Storytelling by AKAlytics

Nichts ist spannender, wie wahre Geschichte.

Als im Februar 2022 russische Panzer und Truppen die Ukraine überfielen und schon damals klar wurde, dass die Leben von Millionen unschuldigen Menschen durch Regime unvorstellbares ertragen werden müssten, begann ich meinen Roman "Alberts Bilder bleiben" zu vollenden. 

Am Ende jenes Romans werden am 17. Juni 1953 die Hoffnungen und Träume von Millionen DDR-BürgerInnen mit Hilfe von Panzern der Sowjetarmee begraben. Das Leben meiner Familie wird ab genau jenem Zeitpunkt nie wieder sein wie zuvor.

Bilder bestimmen mein Leben. Als ausgebildeter Dokumentar-filmer habe ich gelernt, hinter die Kulissen von "plausiblen Geschichten" zu blicken und verschiedenen Menschen zuzuhören.

 

Mit meinem Roman begab ich mich auf Spurensuche in europäische Geschichte und versuchte mehr darüber zu verstehen, wie "jemand" (mein Vater) nur für die professionellen Filmaufnahmen von fröhlichen und lächelnden Menschen zu drei Jahren Gefängnis in der DDR verurteilt werden konnte. Es wurde eine Reise in untergegangene, deutschen Staaten mit unfassbarer Geschichte, jenseits der "bekannten Pfade". 

Alexander K. Ammer, Autor

Alexander K. Ammer präsentiert Roman in Halle

Biografischer Roman
"Alberts Bilder bleiben"

Alexander K. Ammer Roman Alberts Bilder bleiben

Im Roman "Alberts Bilder bleiben" begibt sich Alexander K. Ammer auf die Suche nach dem Vater, der wegen seiner spektakulären Filmaufnahmen am 17. Juni 1953 in Halle (Saale) zum Staatsfeind der DDR wurde. 

Erstmals wird die Geschichte des Kameramanns Albert Ammer anhand dessen verbotener Bilder aus den Jahren 1930 bis 1953 wie in einem spannenden Thriller nacherzählt. 

Einmalige, 80 echte Fotografien illustrieren das Werk. 

Albert Ammer bei Filmarbeit

Die Menschen lächelten in seine Kamera. Albert konnte als Kameramann das Beste der Welt aufs Bild bannen. Er stammte aus einem Dorf in Thüringen und lehrte sich selbst die Fotografie. Im 2. Weltkrieg wurde er in eine Uniform gesteckt, die ihm nicht schmeckte. Er suchte Menschlichkeit und Kunst kreuz und quer in Europa. Wahre Begebenheiten mit realen Bildern. Sein Interesse an den Menschen auf der Straße bezahlte er mit Strafen und Gefängnis. Bilder von Freude und Freiheit waren höchst brisante und heikle Güter. Ein Buch über abenteuerliche Leben in nur einer Lebenszeit. Ein Roman über die Macht von Bildern in vier deutschen Staaten. Eine unterhaltsame und einzigartige Biografie zu Freiheit, Ohnmacht, Lüge und Wirklichkeit in untergegangenen, deutschen Staaten. 

Mehr Infos zum Roman hier auf dieser Seite oder direkt bei Amazon.

Auch wenn mein biografischer Roman "weit vergangene" Geschichte beleuchtet, ist es für mich ein Werk für heute, über die Gegenwart und für die Zukunft. Die Mächtigkeit von Bildern, die Zerstörung von Menschlichkeit, das Machtspielt von Mächtigen und Teufeln und das Schicksal unzähliger, "übersehener" Menschen bleibt zeitlos. Jeden Tag verschwinden heute, überall auf der Welt, Menschen unschuldig im Gefängnis, für Bilder, die den Mächtigen nicht passen. Beachten Sie bitte dazu die 4 Videos zu den "verbotenen Bildern".

 

Zum Jubiläumsjahr des 17. Juni 1953 gelang es mir bei neuen und wegweisenden Dokumentationen bei ARD-History und ZDF-Terra X mitzuwirken oder Originalmaterial zur Verfügung zu stellen. Es ist unglaublich, aber selbst 70. Jahre später sind mit die wichtigsten Aufnahmen von diesem Tag in Halle (S.) eher unbekannt. In den nächsten Monaten präsentiert die von mir kuratierte Ausstellung in der Gedenkstätte Roter Ochse (Halle) spektakuläre Bilder und Einsichten. Einige der Aufnahmen wurden niemals zuvor öffentlich präsentiert.  

Verbotene Bilder unserer Geschichte

17. Juni 1953 in Halle (S.)

Der 17. Juni 1953 ist ein Tag europäischer Geschichte. Der 17. Juni gehört zu den großen Momenten der europäischen Freiheitsbewegungen des 20. Jahrhunderts. Der Tag steht in einer Reihe mit bedeutenden Tagen Europas: z.B. dem Aufstand in Ungarn 1956 und dem Prager Frühling 1968. Alle diese Aufstände gegen die Sozialistischen Regime endeten blutig und scheiterten. Der Mut der Bürger:innen ist unvergessen. 

Selbst 70. Jahre danach gibt es viele bisher übersehene oder ignorierte Fakten und Wahrheiten neu zu entdecken. 

Ein mutiges Drehteam filmte in Halle (Saale) die dramatischen Ereignisse. Der Kameramann Albert Ammer bezahlte seine Filmarbeit mit drei Jahren DDR-Gefängnis. Es wird Zeit die von ihm und der Filmassistentin Jutta-Regina Lau gedrehten Bilder genauer zu betrachten. 

In den Videos präsentiere ich einige Standbilder an den originalen Drehorten von 1953. Eine spannende Verbindung von Geschichte und Aktualität.

Halle ist eine besondere Stadt. Ein Besuch lohnt. Ab dem 17. Juni 2023 startet in der Gedenkstätte Roter Ochse eine Sonderausstellung zu diesem Thema. Kuratiert von mir, Alexander K. Ammer. 

Schauen wir genauer hin: auf verbotene Bilder unserer Geschichte.    

Hallenser Türme und Händel
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